Stammväter

 

Walpen

Seit dem 14. Jh. in Reckingen (Goms) bekannte Familie. Die alte Schreibweise des Familienamens Walpen ist Walbe (Vermutlich eine Kurzform des Namens Walbert).

Das Wappen mit einem Pelikan als Wappentier stammt von Dekan Johann Walpen (1676-1710) und gilt seither als Wappen der Walpen von Reckingen. Die nach Mörel übersiedelten Walpen verwenden ein Wappen, das auf grünem Hintergrund eine Raupe zeigt (über einem schwarzen Dreiberg, umrandet von drei gelben Sternen).
Q: Walliser Wappenbuch


 

Von Reckingen verzweigten die Walpen nach Binn, Selkingen Bellwald und Sitten. Aus der Reihe der Walpen sind viele Glockengiesser und Orgelbauer hervorgegangen. Besonders bekannt als Glockengiesser: HYAZINTH (1738-1798), JOSEPH (1767-1841), BONIFAZ (1774-1824) und VIKTOR (1828-1905). Als Orgelbauer bekannt: ANDREAS (geb.1695), JOSEPH MARTIN (geb. 1723) und SYLVESTER (geb. 1767), der wie seine Söhne SILVESTER (geb. 1802) und GEORG (geb. 1810) in Luzern arbeitete. Weitere bekannte Walpen: JOSEPH IGNAZ von Reckingen (1747-1820, Meier von Goms 1772 u. 1790) und OSKAR von Binn (geb. 1883, Notar, Fürsprech und Grossrat 1909. Präsident von Brig 1921, Staatsrat 1925).
Q: Schweizerisches Biographisches Lexikon, 1932

Nach einer von Joseph Lauber 1913 aufgezeichneten Überlieferung waren Caspar Walpen (†1616, Stammvater der heute lebenden Walpen) und Johann (†ca. 1610, Stammvater der ausgestorbenen Walpen-Linie) Söhne eines "Walbe von Wassen". Belege für diese Überlieferung wurden bisher nicht gefunden.

Ein erster Walpenstammbaum wurde 1913 von Josef Lauber erstellt. Nach dieser Vorlage zeichnete 1972 N. Ritz einen neuen Stammbaum (ergänzt mit den Nachkommen bis 1972). Eddy Walpen erforschte und dokumentierte 1985 den Zweig der Walpen von Binn, Josi Walpen den Zweig der Walpen des Alexander (*1823) von Reckingen und in unseren Tagen Pirmin Walpen die zahlreichen Walpen, die seit dem 19. Jh. in andere Gebiete der Schweiz und in das nahe und ferne Ausland übersiedelten (u. a. Frankreich, USA, Argentinien). Er hat auch alle bisherigen Angaben zusammengefasst, digitalisiert und wo nötig bereinigt oder auf den aktuellen Stand gebracht. Darstellung auf dieser Website mit seiner freundlichen Genehmigung.
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Pirmin Walpen
Haus Flying-Center
3984 Fieschertal

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